„Nicht immer nur über Naturschutz reden, sondern auch danach handeln!“

Vielfach liegen Industrieflächen brach und werden als Reserveflächen für eine zukünftige Erweiterungsbebauung vieler Unternehmen freigehalten. Dass dies eine zwingend notwendige Einrichtung  für einen zukunftsorientierten Betrieb darstellt, wird wohl kaum jemand bezweifeln. Aber was passiert mit dem verbleibenden Areal in der Zwischenzeit?  

Diese Frage stellte sich unser Geschäftsführer und  Chef, Markus Späth. 

„Als Freizeitjäger ist mir die Thematik Natur-Pflanzen und wildlebende Tiere gut bekannt und aufgrund der jagdlichen Ausbildung schon immer ein großes Anliegen. Nicht umsonst wird  das Ablegen der Jägerprüfung gerne das „grüne Abitur“ genannt. Die Jäger im Landesjagdverband stellen einen öffentlich anerkannten Naturschutzverband dar. 

In meinem heimischen Jagdrevier ist das Anlegen von Wildbiotopen und Wildäsungsflächen schon immer Gang- und Gäbe. Vor mir hat mein Vater das bereits als dauerhafte Reviergestaltung stets aufs Neue betrieben und ich führe es nun fort. Die Jagd dient unter anderem dem Naturschutz und der Landschaftspflege. Der Erhalt und die Hege eines artenreichen, gesunden Wildbestandes ist eines der Ziele der Jagd. Meine Devise lautet: Nicht immer nur über Naturschutz reden, sondern auch danach handeln.”

Aus dieser Überzeugung entstand die Idee, die unbebauten Flächen am Standort Endingen für die Umwelt zu nutzen. Der Rückgang der Bienen und Insekten ist momentan in aller Munde und stellt auch für die Landwirtschaft , Winzer und Obstbauern am Kaiserstuhl ein Problem dar. 

Daher wurden im Frühjahr ca. 5.000 m² unbebaute Fläche mittels Traktor bearbeitet und im Anschluss von Herrn Markus Späth eigenhändig angesät. 

Zum Einsatz kamen bienenfreundliche Mischungen: Bienen- und Hummelweide und eine spezielle Blumenmischung. 

Das Resultat ist ein wunderschönes Blütenmeer hinter unserem Industriegebäude entlang der L113:  Korn- und Ringelblumen, Malven, Sonnenblumen für viele Insekten, Schmetterlinge, Bienen und Hummeln und auch heimische Vogelarten.  

Somit ist unser Chef-Projekt  zur Bereicherung der heimischen Flora und Fauna sehr gut angekommen und stellt auch einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung unserer Landwirtschaft , den Winzern sowie auch Obst-und Weinerzeugern dar.