Kanalrauchmelder Ausfallsicherheits-Tipps von Markus Späth

Klein, präzise, zuverlässig: Kanalrauchmelder für mehr Sicherheit

Rauchmelder sind klein und unscheinbar, doch in ihrem Inneren steckt hochpräzise Technik: Sie müssen absolut zuverlässig dann auslösen, wenn wirklich eine Gefährdung vorliegt – möglichst, ohne dabei Fehlalarme zu produzieren.


Die meisten Rauchmelder arbeiten dabei mit einem Infrarot-System. Wird die Luft zwischen dem Infrarot-Sender und dem Empfänger durch Rauchpartikel verunreinigt, wird der Infrarot-Strahl zwischen diesen beiden diffus gestreut und trifft entsprechend verändert auf den Empfänger. Um die entsprechende Sensibilität des Empfängers dauerhaft zu gewährleisten, müssen Rauchmelder regelmäßig gemäß der beiden Europa-Normen EN 54-7 und EN 54-27 überprüft werden. Hierbei wird der Ansprechschwellenwert des Rauchmelders überprüft, damit dieser nicht zu früh auslöst. Die jährliche Überprüfung der Auslösezuverlässigkeit mit Hilfe eines Testsprays reicht hierzu nicht aus.

Sitzt der Rauchmelder jedoch in einem Lüftungskanal, müssen weitere Faktoren berücksichtigt werden: Vibrationen und Temperaturschwankungen stellen die zuverlässige Funktion eines Rauchmelders hier zusätzlich auf die Probe.

Um absolute Sicherheit gewährleisten zu können, müssen die Rauchmelder hier regelmäßig ausgetauscht werden. Geregelt wird dies mit der DIN 14675-1: 2018-04, welche den Austausch des Rauchmelderkopfes für baurechtlich geforderte Brandmeldeanlagen vorschreibt. Automatische Melder ohne Messwertnachführung und ohne Verschmutzungskompensation müssen dabei alle fünf Jahre ausgetauscht werden. Automatische Melder mit Messwertnachführung und mit Verschmutzungskompensation bedürfen hingegen nur alle acht Jahre eines Austauschs.

Kanalrauchmelder der Firma Oppermann finden Sie auch in unserem Sortiment. Sprechen Sie uns gerne an, wir beraten Sie bei der Auswahl des passenden Geräts.